HAMLET

2021

„Hamlet spielen“ in einer Post- Covid- Welt, zwischen der nächsten Pandemie, der Klimakatastrophe und überall auftauchenden Macht-und Bedeutungsverschiebungen stellt den Versuch dar, aus dem Denken des männlichen Bewusstseins und dessen Fixierung auf Wachstum, Konkurrenzkampf, Leistungsdenken oder Ehre und Stolz auszubrechen.

Hamlets Zaudern kann so zu einer Absage an ein einfaches „Weiter so“ gelesen werden, wäre da nicht Hamlet selbst, der zwischen Sein oder Nichtsein schwebt und doch immer zu den den scheinbar ewigen Kreislauf toxischer männlicher Gewalt bestätigt.

Mit Hamlet sagen: „Eine andere Welt ist möglich“ bedeutet den Versuch zu wagen, Ophelia zu werden.

Ein Projekt von und mit:
Kira Himmelsbach , Tatjana Schmid , Laura Dorschner , Mascha Burkhardt , Anna-Lena Peter, Jael Gallert, Stefan Schneller

Regie: Daniel Schauf

Assistenz: Lara Hecht, Marissa Hofmann & Valentin Lotze

Bühne: Tamara Weber

Maske: Nathan Herzfeld

AUF DEN SPUREN VON CORONA

VR videowalk im ÖBG der Universität Bayreuth

2020

Die verschlungenen Wege des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität Bayreuth werden zum Ausgangspunkt einer audio-visuellen Wanderung , die versucht den durch Corona bedingten Einschnitt als Erweiterung der Perspektiven zu denken.
Durch eine VR-Brille sieht man sich aus der Vogelperspektive und versucht anhand von akustischen Signalen einen Weg durch den Garten zu finden.
Auf die Einhaltung aller Hygiene-Regeln wird geachtet!

Audiowalk für eine Person // ca. 30 Minuten  Startpunkt: „Überwinterungshaus“ am Eingang des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität Bayreuth // Einlass alle 15 Minuten möglich // Anmeldungen unter rw11@uni-bayreuth.de, mit der Bitte den Namen und die gewünschte Anfangszeit anzugeben. 

Konzept, Text: Wolf-Dieter Ernst
Regie: Daniel Schauf
Produkt- und Gamedesign :Robin Daraban
Dramaturgie: Antonia Hänsch
Sprecherin: Julia Fuchs uvm.
Technik: Matthias Ebert
Bühne: Johanna Redetzky, Wolf-Dieter Ernst
Produktionsleitung: Johanna Redetzky

Mit freundlicher Unterstützung durch die Sparkasse Bayreuth, der Wirtschaftsförderung Bayreuth, der Oberfranken Stiftung, dem Studentenwerk und der Theaterwissenschaft Bayreuth der Uni Bayreuth

20.08.- 23.08.20 // 15 -18 Uhr

DIEGO #Tanzformat

#Mousonturm #Tanzplattform Rhein Main Theaterfest Offenbach

2019

DIEGO ist ein Tanzformat für verschiedene Tänzerinnen unterschiedlicher Genres. Ähnlich wie bei einem Dance-Battle treffen die Tänzerinnen in teams aufeinander, wissen vorher aber weder mit wem sie ein Team bilden noch welche Musik in der jeweiligen Runde gespielt wird.


Mehr Infos:
https://www.mousonturm.de/events/dance-battle

FAUST – eine Kneipenoper

#studio NAXOS #Goethe Festwoche Frankfurt

2019

Eislers Faust Version sollte eine Oper sein, die mit dem Volk „auf Du und Du steht„. Herausgekommen ist eine Theater-Performance als  wild-umstürzlerische Kneipenoper in der Spelunke des Teufels.


Mehr Infos:
https://studionaxos.de/programm/johann-faustus-eine-kneipenoper-na
ch-hanns-eisler-2/

DAS DEUTSCHE REIHENHAUS – Performance-Reihe

Installation / Theater / Performance

#studio NAXOS  #10 Jahre Kuluturfonds Rhein-Main

2018

Wie lässt sich in einer Gesellschaft von Individuen Solidarität erzeugen und welche Aufführungsformen sind dafür heute zeitgemäß? Welche Rituale brauchen wir, um unsere Beziehungen erneut aufs Spiel zu setzen? Für diese und andere Fragen öffnet das DAS DEUTSCHE REIHENHAUS in den kommenden sechs Monaten seine Türen für Künstler*innen und Initiativen.


Mehr Infos:
https://drittmittelproduktionen.de/reihenhaus-hausbesetzung/

JOHANN FAUSTUS NACH HANNS EISLER

Theater Performance

#Goethe Festwoche Frankfurt/Main #studio NAXOS

2018

Hanns Eislers Bearbeitung des durch Goethe zum nationalen Mythos gewordenen Faust-Stoffs sollte „eine Oper werden, die mit dem Volk auf Du und Du steht, die die volkstümlichen Elemente des Volksschauspiels neu zu (sehen) formen versucht, die Figur des Hanswurst, das Volk, wieder einführt […]“. Sein Entwurf wurde von Seiten der DDR mit der Begründung abgelehnt, sein Faust sei zu pessimistisch und nihilistisch, um Identifikationsfigur für eine sozialistische Zukunft zu sein.

Das Projekt einer Volksoper steht seitdem aus. Heute, in Zeiten, in denen die AFD den politischen Diskurs um das Volk bestimmt, stellt sich die Frage, ob sich mit der Vorstellung einer Volksoper eine emanzipatorische Kraft verbinden lässt, die den rechtsnationalen Kräften die Deutungshoheit über das, was ein Volk ist, wieder entreißen könnte.

Wie könnte eine Volkskunst für das 21. Jahrhundert aussehen?

Mehr Infos:
https://drittmittelproduktionen.de/johann-faustus-nach-hanns-eisler-8/

DER WIEDERGEBURTSKANAL

Theater Performance Installation

#studio NAXOS

2018

„In der psychotherapeutischen Praxis erleben Patienten oft das Gefühl , sich daran zu erinnern, dass sie nicht geboren werden wollten. Das dürfte wohl die Reaktion darauf sein, ausgestoßen zu werden, was bei jeder Geburt geschieht. Es ist aber auch vorstellbar, dass dieser Widerwillen gegen die Geburt erst nachträglich entsteht, weil der Austausch mit der Umwelt unerträglich gestört war.“ (Arno Gruen)

LIVE!TONIGHT!SOLD!OUT! – eine Grunge-Oper

Theater- Performance

#studio NAXOS

2017

LIVE!TONIGHT!SOLD!OUT! besingt als Theater-Musik-Performance den Selbstmord und das subversive Potential eines Begehrens, das nicht der Erfüllung, sondern allein dem Wunsch dient. Ein Pop-Requiem, ein Anti-Sprachrohr ohne Botschaft für eine Existenzform in einer stetigen Bewegung.

STORGE

Theater -Performance-Installation

#Goethe Festwoche  2016
#NODE-Festival  #studio Naxos

„Auf einem bestimmten, sicheren Platze steht der Mensch und hält sich alles, was ihm in die Nähe kommt, mit wirkungsvollen Rechtsgebärden vom Leibe. Alles Leben, wie er es kennt, ist auf Distanzen angelegt, das Haus, in dem er seinen Besitz und sich verschließt, die Stellung, die er bekleidet, der Rang, nach dem er strebt – alle dienen dazu, Abstände zu schaffen, zu festigen und zu vergrößern. (…) Nur alle zusammen können sich von ihren Distanzen befreien.“
(Elias Canetti: Masse und Macht)

Mit Teilnehmer*innen aus Frankfurt und Umgebung

Mehr Infos:
https://nodeforum.org/program-items/storge-by-studionaxos/

ES WIRD GEWESEN SEIN

Theater Performance

#studioNAXOS  #Staatstheater Darmstadt

2016

Anfang 2016 eröffnet das Museum Frieder Burda die Ausstellung GERHARD RICHTER.BIRKENAU. Das besondere an Richters Bildern: es sind abstrakte Bilder, hervorgegangen aus Übermalungen von Fotos, die ursprünglich als Beweisfotos für die Massenvernichtung durch die Nationalsozialisten in Auschwitz-Birkenau geschossen wurden.
In ES WIRD GEWESEN SEIN führen 6 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren ein Bildergespräch über die Birkenau-Bilder von Gerhard Richter. Kann ein abstraktes Bild ein Zeugnis für etwas sein? Was erwarten wir von einem Bild über Auschwitz? Und welche Form, welche Bilder brauchen wir für die Erinnerung der Zukunft?